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50
Hype it!
Release: XBox 360: 07.11.2008
Status: keine Angabe
Plattformen: XBox 360
Publisher: Microsoft
Entwickler: Epic Games
Genre: keine Angabe
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Die Gear nach mehr

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8
Hype it!
Die Locust sind zurück - stärker als sie jemals waren. Ohne großes Vorgeplänkel nennt uns Cliff Bleszinski die wichtigsten Hintergrundinformationen zu Gears of War 2. Auch im zweiten Teil schickt euch Epic Games in den Kampf gegen die schwer bewaffneten Unruhestifter. Doch diesmal wird alles noch härter, noch schwieriger, noch actiongeladener. Die Story, so verspricht uns der Design Director, soll dunkler und packender werden. Mit Sack und Pack geht es unter die Erde. Dort, wo die Locust ihr Unwesen treiben, sollt ihr ihn setzen: Den Stich ins Herz.

Bei diesem wilden Ungetüm wirkt selbst Marcus' Maschinengewehr kaum.

Auf dem Weg dorthin geht es im ersten Akt allerdings noch auf der Oberfläche zur Sache. Die Mission Assault, teilweise schon aus dem neulich erschienenen Trailer bekannt, soll uns Eindrücke verschaffen. Auf einem schier unbezwingbaren Riesentransporter, der sich durch die unbequeme Erdlandschaft wälzt, nehmen wir mit Protagonist Marcus Fenix Platz. Wie auch schon im ersten Teil, können wir in bestimmten Situationen mit der Y-Taste wichtige Teile der Umgebung fokussieren. Zusammen mit flinken Helikoptern und weiteren Transport-Riesen durchschreiten wir eine große Schlucht und blicken auf eine prächtige Landschaft. Viel Zeit, uns dem netten Ausblick zu widmen, haben wir aber nicht. Schon nach kurzer Zeit fliegen Kometen-ähnliche Brocken durch die Luft und hinterlassen einen dunklen Schweif. Explosionen setzen nicht allzu weit von uns entfernt einem anderen Trupp ordentlich zu. Schließlich fliegen Metallfetzen umher und die Hoffnung auf Unterstützung durch die Kollegen schwindet. Kurz darauf zischt eine der braunen Bomben direkt vor uns in den Boden und reißt unser schweres Gefährt fast einen Abhang hinunter. Mit Mühe können wir uns auf festem Untergrund halten und sehen weitere explosive Geschosse auf uns zufliegen. Krampfhaft versuchen wir mit unserer Waffe auf den möglicherweise anfliegenden Tod zu schießen. Es ruckelt, es wackelt, es kracht. Kurz vorm direkten Aufprall detonieren mehrere Bomben mit einem lauten Knall. Wie aus dem Nichts tauchen fliegende Widersacher auf, die mit stählernen
Tentakeln bestückt über den dichten Kronen der Bäume schweben und auf uns schießen. Ein Salvenhagel schmettert in diesen Momenten die harten Laute des erbitterten Krieges gegen die Locust.

Die Locust wirkten in der Präsentation etwas schlauer als noch im Vorgänger. Hier haben sie sich eines unserer Transportmittel geschnappt.

Nachdem wir uns auch von den schwirrenden Übeltätern trennen konnten, scheint es ruhiger zu werden. Doch ein ausgiebiger Blick auf die imposante Felslandschaft zu unserer Rechten bleibt uns auch diesmal verwehrt. Funken sprühen aus der Motorgegend, das Metall färbt sich rot. Ungewollt müssen wir eine Pause einlegen und die dichte, unübersichtliche Gegend sichern. Kaum haben wir das überhitzte Vehikel verlassen, kündigen sich die ersten Locust durch eine grünliche Nebelschwade im Boden an. Felsen und Säulen bieten im Feuergefecht ausreichend Schutz, um in aller Ruhe Granaten in die Löcher der widerspenstigen Feinde zu werfen. Das Dauerfeuer auf alles, was sich dennoch bewegt, tut sein übriges und räumt für uns auf.

Rasante Action und opulente Grafik zeichnen den zweiten Teil des Actionkrachers aus.

Nach dem kurzen Zwischenstopp wälzt sich der Transporter über Bäume hinweg seinen Weg. Die nächsten fünf Minuten gleichen einer Odyssee durch das fürchterlichste Schlachtfeld der Gears of War-Geschichte. Locust sprießen unaufhaltbar aus dem Boden, übernehmen das Kommando über einen anderen Transporter und springen auf unser Deck. Überall schießen Strahlen durchs Bild, spritzt Blut. Im Nahkampf versucht ein Locust uns mit seiner Kettensäge zu entzweien. Waffe an Waffe kämpfen wir ums nackte Überleben.Es ist der hohe Puls, der selbst unter Dauerstress, noch mal in die Höhe schnellt, als ein übles Ungetüm mit dicker Waffe auf dem Rücken aus einem der vielen Löcher im Boden empor steigt. Nach gefühlten Stunden sinkt auch diese Brut der Locust zu Boden und steht uns nicht mehr im Weg. Dem Weg, der uns zur Quelle allen Übels führen soll.

Fans des ersten Spiels wird sie nicht entgangen sein: Die Kettensäge unter dem Maschinengewehr.

Vieles, aber nicht alles, kennt ihr sicherlich schon aus dem bislang ersten Trailer. Doch wenn ihr die Delta-Truppe erstmals live in Aktion erlebt, das Beben im Gefecht spürt und euch die packende Action alles Andere vergessen lässt, wisst ihr, warum Gears of War 2 etwas Besonderes wird. Was Cliff Bleszinski vor einiger Zeit versprach, wird - sofern man die gezeigten 15 Minuten als Referenz nimmt - auch eingehalten: Mehr Action, größere Schlachtfelder, mehr Krieg. Ich bin jedenfalls gespannt, ob Epic Games diese einmalige Inszenierung durchs ganze Spiel ziehen kann. Auf der E3 in Los Angeles werden wir wahrscheinlich neue Eindrücke gewinnen können.
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