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1.106
Hype it!
Release: PC: 03.12.2007
Status: Released
Plattformen: MMOG
Publisher: Gametribe
Entwickler: Softstar Entertainment
Genre: Onlinespiel
Off. Seite: gametribe.com
Fansite: domo.onlinewelten.com

Traumhaft typisch?

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6
Hype it!
Ich habe einen puschigen Schwanz, zwei niedliche Ohren, große Augen und mein üppiges Dekolleté ist genauso leicht bekleidet wie der Rest von mir. In der Welt von Dream of Mirror ist das allerdings keine Seltenheit, denn manche Spieler laufen noch nackter herum als ich. Schon die Charaktererstellung führt Euch alle Merkmale der Anime-Aufmachung vor Augen. Ihr könnt zwischen bunten Haarfarben, größerer und kleinerer Oberweite sowie vier Rassen wählen. Neben den Menschen könnt ihr euch entweder in ein magisches, katzenähnliches oder kleinwüchsiges Volk verwandeln.

Diese Wahl bestimmt nicht nur euer Äußeres, sondern auch das Startgebiet und das ganze Handeln eures Charakters. Gleich zu Beginn wird deutlich, dass ihr aus einer anderen Welt kommt um den Retter zu spielen. Eine Sprachausgabe gibt es zwar leider nicht, aber die Sprechblasen im Comicstil verhelfen euch trotzdem zu einem atmosphärischen Einstieg ins Spiel - sofern ihr des Englischen mächtig seid. Wundert euch nicht, wenn euch Worte in den Mund gelegt werden, die ihr selbst niemals sagen würdet. In den Sequenzen antwortet der eigene Charakter nämlich selbst und das anscheinend rein nach der vorgegebenen Eigenart der ausgewählten Rasse. Wählt ihr ein Katzenmädchen, solltet ihr euch also auf temperamentvolle Antworten gefasst machen.

Schweine sind Gegner - nicht Essen!

Gesteuert wird ganz anfängerfreundlich mit den Pfeiltasten oder für Freunde der Maus einfach per Klick auf den gewünschten Zielpunkt. Das ist allerdings nicht weiterzuempfehlen, da die Wegfindung des Charakters alles andere als intelligent ist. Eine praktische Minimap erleichtert euch nicht nur das Reisen per Koordinaten, sondern zeigt auch alle wichtigen Questgeber sowie NPCs an. Wer lieber selbst erforscht, sollte also keinen Blick auf das übersichtliche Quadrat riskieren.

Das kleine Pupu - schade, dass so viele davon draufgehen müssen.

In eurem Heimatdorf müsst ihr zunächst ein paar Anfängeraufgaben lösen, ihr lernt zu kämpfen und die Ausrüstung anzulegen. Dort trefft ihr auf die wohl am häufigsten vorkommende Spezies in der Domo-Welt: Das Schwein. Nein, pardon, das Pupu. Die "süßen" Dinger gibt es mit Streifen, ohne Streifen, mit Flügeln - die Variationen sind endlos. Und da der einfachste Weg zum Erreichen des nächsten Levels das Töten von Monstern ist, kommt ihr um die Schweine nicht herum.

Zu Beginn ist der Kampf allerdings ziemlich langweilig. Beim Anvisieren des Gegners erfahrt ihr schnell durch einen netten Spruch, ob das Monster eurer Stufe angemessen ist oder ob ihr es lieber später noch einmal versuchen solltet. Das war es dann aber auch schon mit der Spannung, denn habt ihr den Gegner einmal angeklickt, macht euer Charakter den Rest von allein. Um das Einschlafen zu vermeiden, gibt es aber immerhin eine Komboattacke, die sich durch das Angreifen auflädt und die Schweinchen noch schneller in die ewigen Jagdgründe schickt. Diese unspektakuläre Art des Gefechts zieht sich bis Level zehn hin.

Zahlreiche Schnitzel und Lektionen später seid ihr bereit, in die große weite Welt zu ziehen und macht euch auf in die Stadt Eversun. War es vorher noch schön beschaulich, landet ihr jetzt im Getümmel der Großstadt. Obwohl Domo seinem Anime-Stil treu bleibt, erwartet euch keine quietschbunte Welt mit Dudelmusik, sondern ein asiatisch angehauchter Ort mit jeder Menge NPCs und Geschäften. Auch die Musik passt ins Szenario - entspannende Klänge beim Einkaufen, schnelle Lieder, wenn es zur Sache geht. Das Spiel überrascht hier mit einem großen Repertoire an Melodien.

Die Königin posiert mit eurem Charakter für ein paar Screenshots - und das sogar umsonst!

Ein freundlicher Guide verschafft euch mit einer Tour durch die Stadt einen schnellen Überblick und stattet euch auch mit den ersten Quests aus. Diese sind jedoch alles andere als abwechslungsreich. Töte dies, töte das, hole zwanzig von den Knochen - das Übliche eben. Mit dem zu Beginn etwas langweiligen Kampfsystem kann schon Verzweiflung aufkommen, wenn man sich durch Horden von übergroßen Schoßhunden und Igeln kämpfen muss. Natürlich sind auch wieder die Schweine mit von der Partie.

Neben diesen typischen "Hau drauf"-Aufgaben gibt es aber auch eine Hauptstory zu verfolgen. Quests dieser Art und Weise sind immer durch einen kleinen grünen Spiegel gekennzeichnet. Klickt ihr diesen an, kommt es zu einem instanzierten Event, das euch weiter über die zahlreichen Könige und die Hintergrundgeschichte von Domo aufklärt. Auch wenn diese eher lustig als spannend sind, bringt dieser Aufgabentyp Abwechslung in den Spieleralltag.
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Seiten: 1 2 Wertung

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