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Hype it!
Release: PSP: 30.03.2007
Status: Released
Plattformen: PSP
Publisher: Eidos
Entwickler: Collision Studios
Genre: keine Angabe
Off. Seite: 300videogame.warnerbros.com
Fansite: keine Angabe

Spartaner kennen keine Furcht

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Hype it!
Seit dem 05. April kämpfen Leonidas und seine spartanische 300 Mann Armee gegen ein riesiges persisches Heer auf den deutschen Kinoleinwänden. In Wirklichkeit hat sich diese berühmte Schlacht im Jahre 480 v. Chr. abgespielt. Der Stoff des Filmes, der wie "Sin City" auf eine Comic-Vorlage von Frank Miller basiert, bietet genügend Material für ein Videospielabenteuer. Frank Miller ist somit seit seinem letzten Kinoerfolg nicht nur Comic-Fans ein Begriff. Wieso allerdings dieses Spiel nur für Sony´s Playstation Portable veröffentlicht wird, ist etwas verwunderlich. Wie man sich als spartanischer König auf der PSP gegen eine Übermacht schlägt, haben wir schon einmal vorab getestet und in diesem Bericht niedergeschrieben.

Damit der Spieler mal ein kleines Gefühl bekommt, mit welchem Charakter er spielt, hier eine kurze Beschreibung von Leonidas - dem König der Spartaner und dazu einen kurzen Einblick in die Geschichte. Schon als Kind wurde er geschult nie aufzugeben und keine Furcht zu zeigen. So wurde er noch als Kind mit 12-13 Jahren von seiner Mutter getrennt und in der Wildnis ausgesetzt. Damals war Winter und er wurde lediglich mit einem Lendenschurz bekleidet. Nur wenn er lebend zurückkommt, kann er das Erbe seines Vaters ebenbürtig antreten und König von Sparta werden. Als er schon fast erfroren war, stellte sich ein großer, schwarzer Wolf auf der Suche nach Nahrung vor ihn. Leonidas nur mit einem Speer bewaffnet kommt aus seinem Versteck heraus und stellt sich mutig vor das wild gewordene Tier. Ohne Angst und Furcht und mit gehievter Taktik tötet er das Tier und stellt aus dem Fell des Wolfes einen Mantel her, der ihn vor der Kälte schützt. Und tatsächlich kam er lebend zurück und konnte so das Erbe des Vaters antreten und war der neue rechtmäßige König von Sparta.

Eine Grafik aus der Zwischensequenz. Leonidas und seine 300 Mannen ziehen in den Kampf. Sein Sohn und seine Frau schauen ihnen hinterher.

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30 Jahre später zieht der grausame Herrscher und Gott-König Xerxes in das Land Griechenland ein, um mit Tyrannerei alles zu vernichten und zu versklaven. Leonidas stellt sich gegen die Regel des Orakels und stellt eine kleine Armee mit 300 seiner besten und tapfersten Männer Spartas zusammen, um die Perser in eine Falle zu locken und zwischen Felsen die Vorteile der Übermacht zunichte zu machen. Der selbst ernannte Gott der Götter, der König der Könige Xerxes stellt
sich, nach den ersten Verlusten seiner Armee, vor Leonidas um ihm ein Angebot zu machen: Er solle aufgeben und dafür würde er König von ganz Griechenland, der Feldherr aller griechischen Armeen und mächtiger als je zuvor. Er müsse sich nur hinknien ... Leonidas fängt an zu grinsen und meinte nur "Oh nein knien geht schlecht. Von dem Kämpfen gegen deine Männer habe ich einen fürchterlichen Krampf im Oberschenkel...". Xerxes fand dies gar nicht lustig, zog ab und schickte die "Unsterblichen in den Kampf" ...
Wie man erkennen kann, wurde Leonidas geschult keine Furcht zu zeigen und sein Vaterland bis aufs Letzte zu verteidigen, mag kommen was wolle. Ein Filmzitat von Leonidas: "Wir Spartaner sind direkte Nachfahren von Herkules. Wir treten niemals den Rückzug an, geben niemals auf. Es kann für uns auf Erden keine größere Ehre geben, als auf dem Schlachtfeld zu sterben. Spartaner. Die besten Soldaten, die die Welt je gesehen hat." verdeutlicht dies noch umso stärker. Und dementsprechend sieht das Spiel auch aus ...



Das Spiel lehnt sich stark an den Film, jedoch stimmt ab und an die Reihenfolge nicht komplett mit der des Kinofilmes überein. Oft werden die Schauplätze oder Szenen noch ein bisschen ausgeschmückt. Aber ansonsten ist das Spiel dem Film sehr detailgetreu nachempfunden. Es geht nur darum die Schergen Xerxes zu töten und die Ehre Trojas hochzuhalten. Und so fängt es auch schon recht blutig an. Ob Nahkämpfer mit und ohne Schild, Bogenschützen, einfache Sklaven - alles was in den Weg kommt wird gnadenlos niedergestochen und abgemetzelt. So fliegen auch einmal Köpfe und Arme über den Bildschirm und an allen Ecken und Kanten spritzt Blut. Wenn man sich noch mal die Verpackung des Spiels anstaut, gerät man ins Staunen: wie der Film, ist das Spiel bereits ab 16 Jahre freigegeben. Definitiv ist dieses Spiel jedoch eher für die erwachsene Zielgruppe gedacht.

Leonidas in Aktion gegen einen von vielen Perser!

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Der Spieler kann sich am Anfang Tipps geben lassen, um mit der Steuerung etwas vertrauter zu werden. Das Wechseln der Waffe, das Schlagen und verteidigen sind gut umgesetzt und mit einfachem Tastendruck auszuführen, doch geht es darum einen Speer zu werfen müssen richtig getimt drei Tasten gleichzeitig gedrückt werden - dies hätte sicherlich geschickter umgesetzt werden können. Aber auch andere Combos, um zum Beispiel die Gegner mit einem Rundumschlag des Speeres umzuwerfen, bedarf es exaktem Timing, ansonsten passiert nämlich nichts. Dass dies nicht gerade immer gelegen kommt, wenn man von mehreren Gegner umringt ist, kann sich jeder vorstellen. Dies hätte durchaus besser durchdacht und damit präziser umgesetzt werden können. Aber es gibt auch besondere Fähigkeiten. So kann Leonidas sich selbst heilen oder die Fähigkeit "Wutentbrannt" auslösen oder den "Zeitlupeneffekt" starten. Um jedoch im Laufe der Handlung auch den wachsenden Anforderungen zu bestehen, kann man sich Upgrades besorgen, sowohl für Waffen und Schild, als auch für Kombos. Für jeden getöteten Gegner werden "Kleos" eingesammelt, die man dann gegen neue Waffen und Kombos eintauschen kann. Ein besseres Schild, eine bessere Rüstung machen sich jedoch kaum bemerkbar, wobei eine stärkere Kombination durchaus eine eindrucksvolle Auswirkung haben kann.
Man ist aber nicht immer nur allein auf sich gestellt, sondern befindet sich in Mitten der Phalanx und versucht mit vereinten Kräften nicht nur etliche Gegner zu zerstören, sondern auch zum Beispiel auch einen riesigen Kampfelefant aufzuhalten. Generell ist aber die Handlung nicht sehr abwechslungsreich. Man muss nur genug Kondition in der rechten Hand haben, um die Schlagtasten oft genug zu drücken. Doch in seltenen Fällen wird der Spieler auch einmal einen Weg zum Weiterkommen suchen müssen. Diese kleinen und wenigen simplen Rätsel werden oft dadurch gelöst, einfach eine Mauer oder Steine zur Seite zu räumen.
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