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Hype it!
Release: PC: Mai 2008
Status: keine Angabe
Plattformen: PC
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Electronic Arts
Genre: Strategie
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Große Herausforderungen für Bauherren?

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Hype it!
Mit Monopoly weckte Parker in der Brettspielwelt einst die ersten Wünsche nach einem großen Imperium und der wirtschaftlichen Herrschaft über eine ganze Stadt. Für Videospieler machte Maxis solche Träume wahr und begeisterte schon 1989 mit einem frühen Sim City. Mittlerweile ist die Spielwelt erwachsen, bietet nicht mehr nur einfache Spielereien und nette Gimmicks wie einen zerstörerischen Saurier oder Erdbeben. Längst müsst ihr die urbanen Geschicke sehr viel umfangreicher lenken. Zuletzt frischte Sim City: Societies im Vorjahr die Genrewelt auf, überraschte eingefleischte Fans mit einem neuartigen Spielprinzip: Die Bürger rückten in den Mittelpunkt. Neben dem Ausweisen und Einrichten von Baugebieten gilt es vor allem den Bewohnern zuzuhören und ihre Wünsche zu erkennen. Nur so steigt ihr zum Mogul eurer Metropole auf. Und mit der Erweiterung Reisewelten warten schon bald neue Ressorts auf ihre Entdeckung. Wir haben uns schon vorab als Manager der Reisewelten versucht. Und Urlaubsträume errichtet. Ob dabei alles gut gegangen ist?

Mit über 100 neuen Gebäuden heizt Electronic Arts der virtuellen Welt kräftig ein.

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Schnell offenbart sich die Erweiterung nicht als Abklatsch mit neuem Hintergrund, sondern als Add-On mit neuem Charakter. Ihr habt vor allem deutlich mehr Möglichkeiten, um euch mit den Immobilien zu beschäftigen. Gerade bei den Unterhaltskosten der Gebäude wurde aufgestockt. Von Reparaturen bis zum Facility-Manager, der einst noch Hausmeister hieß, könnt ihr fast alles einsparen oder beim florierenden Geschäft hochkurbeln. Aber aufgepasst: Spart ihr zu viel, bröckelt schnell der Putz von den Wänden. Und eure Gebäude stellen eine Gefahr für die Bürger und Touristen dar.Wenn ihr am liebsten gleich selbst die Stromleitungen legen möchtet, müssen wir euch
enttäuschen. Maxis kehrt nicht zu alten Zeiten zurück. So schlüpft ihr nicht wie einst unter die Erde und verlegt in Maßarbeit Wasser- und andere Versorgungsleitungen. Solltet ihr der alten Spielwelt immer noch hinterher trauern, kann auch diese Erweiterung leider nicht die Sehnsuchtstränen trocknen.

Der Grundgedanke des Spiels bleibt natürlich erhalten: die Bürger verlangen nach den üblichen Ausstattungen einer Millionenstadt und wollen sich in Sicherheit wiegen. Zugleich möchte der erfolgreiche Banker aus dem Financial-District nicht unbedingt gleich neben dem alternativen Mitbürger mit Hanf-Pflanzen im Garten leben. Vor allem auf solche Feinheiten müsst ihr achten. Genervte Einwohner hemmen nämlich die Einkünfte der Stadt, auch wenn der Tourismus im Mittelpunkt steht. Gerade letzterer rollt nicht von allein, um US-Dollar in die Kassen zu spülen. Kluge Entscheidungen sind notwendig, damit interessante Sehenswürdigkeiten oder Einkaufsgelegenheiten die zahlenden Gäste in die Stadt holen. Ihr glaubt, alle Touristen sind gleich? Das stimmt ganz und gar nicht. Schließlich tummeln sich selbst auf Mallorca nicht nur dickbäuchige deutsche Touristen, die sich daneben benehmen. So ist es auch in der virtuellen Reisewelt.

Sieht aus wie Las Vegas? - Ist es auch fast. Nur, dass euch die Stadt gehört und ihr über das Schicksal bestimmt.

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Vom religiösen Ausflug in eure Stadt bis hin zum grölenden Pöbel, der sich in Kneipen besaufen will, könnt ihr fast alle Abarten anlocken. Aufpassen müsst ihr aber auf eines: Ihr müsst euch spezialisieren, denn Pauschaltouristen und Aussteiger lassen sich nicht vereinen. Steuern könnt ihr das mit dem Bau eines Bus-Bahnhofs oder eines Flughafens. Je nach Ausstattung kommen nämlich gut zahlende Pauschaltouristen oder Billig-Urlaube in eure Stadt.Hinzu kommt, dass die Einwohner es gar nicht lustig finden, wenn die ganze Stadt ausschließlich mit Besuchern gefüllt ist. Sie wollen auch feiern und gut Essen gehen. Ihr seht: auf euch warten zahlreiche Aufgaben, die es meisterlich zu bewerkstelligen gilt. Denn habt ihr einen Wirtschaftszweig erst mal angekurbelt, kann das bedeuten, dass eure Bürger unzufrieden sind und nach Aufmerksamkeit gieren.

Ersteindruck:

Jetzt brauch' ist erst mal Urlaub...

Der Tourismus ist eine nette Erweiterung für die beliebte Spielreihe. Schon jetzt wirkt das Urlaubskonzept sehr ausgefeilt und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Sogar an der Schwierigkeit haben die Entwickler nach der Kritik an der Vollversion geschraubt. Richtig fesselnd kommt das Add-On leider dennoch nicht daher: Zu wenig müsst ihr tatsächlich eingreifen. Und so geht der Spielspaß kaum über ein Knöpfchen-Drücken hinaus. Für einige kunterbunte Spielstunden reichen die neuen Welten dennoch. Bevor man nämlich davon genervt ist, dass sich fast alles wiederholt, habt man zumindest eine nette Urlaubszeit in der virtuellen Welt verbracht. Ob es mit der fertigen Version noch besser aussieht, zeigt dann unser ausführlicher Testbericht.
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